• Foto: Stahl CraneSystems/Huber

Kunststücke mit und am Kran


Sie sehen aus wie Gemälde – farbenfroh und mit gewagten Strukturen, nur dass sie um einiges schwerer sind. Die Natursteinplatten, die die Firma Huber verkauft, wiegen bis zu 500 kg.


Die Platten kommen vom italienischen Natursteinhändler Antolini, die Firma Huber bei München ist sein deutscher Partner. Was von außen wie eine gewöhnliche Lagerhalle aussieht, gleicht innen einem durchdesignten Showroom. Teppich auf dem Boden, Musik in der Luft. Hier werden hochwertige Ausstellungsstücke edel präsentiert. 

Um seine Hallenfläche besser nutzen und auch im hinteren, schmaleren Teil des Gebäudes Natursteinplatten ausstellen zu können, benötigte Huber einen zweiten Kran. Voraussetzung für eine sinnvolle Erweiterung war ein Überlappungsbereich, den beide Krane bedienen, denn Platten sollten vom bestehenden Kran im breiteren, vorderen Hallenteil auf den neuen, schmaleren Kran umgeladen werden können. Stahl- und Kranbau Oeder, ein süddeutscher Kranbaupartner von Stahl CraneSystems, konstruierte dafür im schmalen Hallenteil eine neue, 27 m lange Kranbahn, die 3,30 m in den breiteren Hallenteil hineinragt.

Der im Überlappungsbereich liegende Gang stellt zugleich die Verbindung zur benachbarten Halle dar, der Quertransport von Steinplatten erfolgt per Schienenwagen. Bei der Konstruktion der überlappenden Kranbahnen musste das Team von Rudolf Lang, Geschäftsführer von Stahl- und Kranbau Oeder, noch einen weiteren Aspekt berücksichtigen: den vorgeschriebenen Mindestabstand zwischen bestehender Kranbrücke und neuer Kranbahn von 0,50 m. Die in den Raum hineinragende Kranbahn musste daher tiefer montiert und der Kran auf dieser Seite entsprechend hochgezogen werden – eine Sonderlösung, die Stahl- und Kranbau Oeder in ähnlicher Form bereits bei früheren Anlagen eingesetzt hat.


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